Kältetherapie

Die Kältetherapie wird bei akuten und schmerzhaften Erkrankungen durchgeführt.
Sie wird zum Beispiel bei Blutungen, Schwellungen oder Entzündungen in Form von
Eisgüssen, Bädern oder anderen Methoden eingesetzt.

 

Die Kältetherapie nutzt die Tatsache, dass sich Blutgefäße bei Kältereizen zusammenziehen und die Muskeln angespannt werden. Sobald der Kältereiz nicht
mehr vorhanden ist, entspannt sich die Muskulatur und ein warmes Gefühl entsteht
für einige Minuten. Da die kälteempfindlichen Nerven ihre Informationen schneller an das Gehirn leiten als die schmerzleitenden Nervenbahnen, wirkt Kälte oft schmerzlindernd.

 

Bei der Kältetherapie werden Güsse, Wechselbäder und Wechselduschen im Temperaturbereich von 12°C bis 15°C angewendet. Weitere Therapiemöglichkeiten sind unter anderem, barfuß durch Tau oder Schnee zu laufen. Eine weitere Art der Kältetherapie sind Eispackungen und Gelkompressen. In ein Tuch eingeschlagen verbleiben sie meist nur wenige Minuten auf der Haut. Nach einer kurzen Aufwärmphase der Haut kann die Kältebehandlung mit Kompressen insgesamt vier bis fünf Mal wiederholt werden.